Lupinen – Ein Einblick in die Welt des Fleischersatzes

Neulich komme ich in unsere WG-Küche und staune nicht schlecht. Meine Mitbewohnerin und ihre Kommilitonin ( beide studieren jetzt im Masterstudiengang „Nachhaltige Dienstleistungs- und Ernährungswirtschaft“)sind fleißig dabei eine interessante Masse zu Mischen und daraus Bällchen zu Formen die mich an Frikadellen erinnern. Interessiert frage ich die beiden, was sie denn da schönes Kochen. „Für’s Studium werden das Lupinenbällchen!“ – „Lupinen-was!?!“

Lupinen – Was ist das?

Die Lupine zählt zu den Hülsenfrüchten und ist eine heimische Alternative zu Soja. Soja stammt aus tropischen Regionen, wogegen die Lupine bei uns auf heimischem Boden wächst und ökologisch angebaut wird. Die Süß-Lupinen heißen nicht so weil sie süß sind, sondern keine Bitterstoffe beinhalten. Besonders interessant für Veganer und Vegetarier sind die Lupinen-Produkte auch weil sie als sehr eiweißreich gelten, fettärmer (nur 4-7% Fettgehalt) als Sojabohnen sind und zudem eine gute Quelle für Mineralstoffe und Spurenelemente sind. Weitere Vorteile sind die Sicherheit vor gentechnischer Veränderung und für Allergiker die geringe Allergene Wirkung dieser Hülsenfrucht.
Verarbeitet kommt die Lupine als Lupinen-Mehl und Lupinen-Tofu im Handel vor, auch die unverarbeiteten Flocken können käuflich erworben werden.

Vom Geschmack kommt die Lupine mit den richtigen Gewürzen und richtig zubereitet dem Geschmack von Fleisch sehr nahe – bekommt ein nussiges Aroma, so viel Eiweiß wie Fleisch hat sie auf alle Fälle.
Besonders wegen dem Aspekt der Nachhaltigkeit und der regionalen Verfügbarkeit sind Lupinen tolle Produkte, die leider noch viel zu unbekannt sind.

Lupinenbällchen – Gekocht und zubereitet von meiner Mitbewohnerin

Gespannt war ich schon sehr, wie es wohl schmecken würde, dieses Produkt aus Lupinen. Umso mehr hab ich mich gefreut, dass ich von allen Zubereitungsschritten probieren durfte. Meine Reaktionen reichten von „Ih, bah!“, im rohen gequollenen Zustand, über „Hmm, schon besser!“, kurz vorm Anbraten, bis zu „Mhmmm, das schmeckt gut“, als die Bällchen dann fertig waren.

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Die Lupinen Flocken in roh – z.B. für übers Müsli
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Die Flöckchen
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Aus den Flöckchen wurden Bällchen 🙂
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Yamm, yamm…
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Dazu die leckere Balsamico-Crème aus der Brandnooz-Box

Zutaten & Zubereitung folgen

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2 Kommentare zu „Lupinen – Ein Einblick in die Welt des Fleischersatzes

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