Meine ersten selbstgemachten Pralinen

Ich liebe ja Schoki! Egal ob Sommer oder Winter, Schokolade geht immer und passt auch immer. Pralinen sind für mich wie kleine Endorphinbömbchen ( nicht zu vergessen, natürlich auch Kalorienbömbchen 😉 ). Außerdem lassen sie sich toll verschenken, sei es zum Geburtstag, als ein Dankeschön oder einfach so. Diese Idee haben sich viele Pralinenhersteller zu Nutze gemacht und dekorieren ihre Verpackungen dementsprechend und Leute zählen dafür hohe Preise.

Dass man Pralinen auch selber machen kann, das wusste ich natürlich. Doch mich an dieses Experiment gewagt habe ich mich bislang noch nicht. Mit meinen ersten „Ich-mache-meine-Pralinen-selbst-Versuch“ wurde ich zum Glück nicht alleine gelassen. Unterstützung bekam ich von dem Online-Backshop baekka, die mir eine Silikonform für Pralinen zum Testen zugeschickt haben und meine Schwester hat mir bei der Zubereitung geholfen!

Ebenfalls hat mir baekka diese tollen tollen Postkarten „Einladung zum Kaffeekränzchen“ zugeschickt. Eine Freundin von mir hätte sich fast einfach eine bei mir eingesteckt, als ich sie gerade noch aufhalten konnte mit der Begründung: „Ich muss dir doch die Einladung geben können!“.

Die Silikonform „Pralinenform Hut, braun“ von dem Onlineshop baekka.

Dieses kleine Helferli ist mir bei meiner Pralinenproduktion eine große Hilfe gewesen. Die Form besteht aus 100% Platin-Silikon, welches sehr beständig ist. Es hält Temperaturen von -40°C bis +250°C aus und ist somit spülmaschinengeeignet. Besonders praktisch fand ich auch den Umgang mit dieser Form. Die Schokolade hat sich durch Drücken der Form prima verteilen lassen und zusätzlich hatte sie einen guten Halt, da das Silikon sehr rutschfest ist.

Länge x Breite x Höhe: 215 x 20 x 110 mm

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Das tolle Pralinenförmchen
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Mmhhh

Lange habe ich überlegt, was für Pralinen es denn werden sollen. Nougat, Marzipan, fruchtig oder doch einfach nur aus Schoki?! Da das Wetter ja nun doch wieder ein bisschen sommerlicher wird, habe ich ein Paar von den Pralinen fruchtig werden lassen, ansonsten sind meine ersten Pralinen im wahrsten Sinne des Wortes Anfänger-Pralinchen geworden – einfach aber lecker!

Schwarz-Weiße Schoki-Hütchen

Zutaten

100g weiße Schoki
100g Nougatschokolade
3-4 Esslöffel einer Füllung ( selbstgemachtes Himbeergelee)

Zubereitung

kleinen Kochtopf
Metallschüssel
Schneebesen
Löffel
digitales Küchenthermometer
Schokoladenform
Schälchen ( optional)
Küchentuch

1. Alles was wir benötigen, sollte sauber und griffbereit sein.
2. Die Schoki muss klein gehackt werden und kommt in eine Metallschüssel.
3. Diese muss auf ein heißes Wasserbad gestellt werden.
4. Auch die restlichen Zutaten sollen neben der Form bereitgestellt werden.
5. Sobald die Schoki geschmolzen ist kommt (soweit vorhanden) das Thermometer während des Abkühlvorgangs zum Einsatz.
(Wenn nicht müssen wir Lippenbekenntnisse leisten: An die Lippe gehalten sollte die Schoki sich weder kalt noch warm anfühlen)

6. Nach jedem Eintunken sollte die Thermometermessspitze gesäubert werden.

7. Die richtige Verarbeitungstemperatur liegt bei:
– weiße Schokolade: 30-31 °C
– Vollmilchkuvertüre: 31-32 °C
– Zartbitterkuvertüre 32-33 °C

8. Bei erreichter Temperatur Schokolade in Form abfüllen. Ich hab mit der weißem Schoki begonnen und diese in die Form gegeben, sodass sie 1/3 jeweils voll waren.

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Sieht ein wenig ecklig aus – aber ich kann euch sagen: Es schmeckt!

9. Jetzt ein Vorteil der Silikonförmchen. Durch Zusammendrücken der einzelnen Hütchen konnten ich die Schoki prima verteilen und bis zum Rand hochdrücken.

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10. Ab in den Kühlschrank und ca. 1-2 Stunden hart werden lassen.
11. Weiter geht’s! Form aus’m Kühlschrank holen und mit gewünschtem Inhalt (bei mir ist es Himbeergelee gewesen) füllen und im selben Verfahren wie beschrieben die nächste Schokoladensorte vorbereiten, abfüllen & im Kühlschrank wieder hart werden lassen. (Bei mir Nougat-Schokolade)

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Raus aus’m Kühlschrank

Wichtig: Schokolade nicht bis an den Rand hochgießen. Für eine Pralinen, bei der die Hülle nur aus einer Farbe und einer Schokisorte bestehen soll unbedingt darauf achten.
12.Im letzten Schritt wird die erste Schokoladensorte (bei mir die Weiße) als späterer Deckel und letzte Schicht drüber gegossen. Wieder: Kühlschrank und fertig!
13. Die Pralinen lassen sich wunderbar leicht aus der Form drücken! – echt klasse!

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und raus aus der Form!
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Beim aufschneiden leider zerbrochen, aber man kann die Himbeerfüllung gut sehen!
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Auf auf zum großen Naschen!

Bei dem Online-Shop, auf dem es noch viele weitere nützliche Hilfsmittel für die Küche gibt, solltet ihr euch unbedingt mal umgucken! Außerdem findet ihr News von baekka bei Facebook oder Twitter.

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