Echt cool – Münchener Biermanufaktur Crew Republic

Sommer, Sonne und Deutschland ist im WM-Sieger, was wollen wir eigentlich mehr? Nachdem ich mich die letztem Wochen ja ordentlich über den Regen beschwert habe, wurde ich dann mit einer schwülen Luft überrascht, dass mir (im wahrsten Sinne des Wortes) die Luft weg blieb! Bei dem Wetter, besonders nach Feierabend, beim Grillen und sonstigen Anlässen gönne auch ich mir ab und zu ein kühles Bierchen!

Mein Mitbewohner sagt, dass jedes Bier gleich schmeckt und wir die Unterschiede der einzelnen Biersorten garnicht erschrecken und vergleichen können. Vielleicht mag das sein… Aber innerhalb einer Brauerei können Biere produziert werden, die durch ihre Vielfältigkeit nur protzen und dadurch auch überzeugen. Ich durfte Bier testen: Seht selbst!

Crafted Bier von der Biermanufaktur „Crew Republic“ aus München

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Es klingt fast wie eine ausgedachte Geschichte, 5 Jungs hängen ihren Job an den Nagel und tun sich zusammen um ihr eigenes Bier zu brauen. Das Bier das Ihnen selber schmeckt – mit ziemlich pfiffigen modernen Ideen! Sie gründen ihre eigene Biermanufaktur in München – „Crew Republic“ ist geboren. Und damit etwas ganz besonderes, denn von Standardbieren grenzen sich die Jungs klar ab. Sie sind immer auf der Suche nach neuen Inspirationen und setzen diese mit Bravour um. Respekt, Jungs!

Das ist echt besonderes Bier was ihr da geschaffen habt, oder um euch zu zitieren „Kein Bier für jedermann, aber wer will schon „Everybody’s Bitch“ sein?“! Da hab ich das Bier direkt schon in mein Herz geschlossen – jedes Bier hat seinen eigenen Charakter, Eigenschaften und erzählt seine eigene Geschichte!

Hier kommt ihr auf die Hompage von „Crew Republic“ und könnt euch dort umsehen!

Der Biertest

5 Sorten wurden mir zugeschickt, in einem wunderbar schönen Karton-Bierkasten, der echt stabil ist!

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Dieser Anblick erfreute mein Gemüt beim Öffnen des Kasten-Kartons:

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Prost 🙂

Viele Hübsche buntdesignte Bierflaschen sprangen mir ins Auge! Jede Sorte mit seinem eigenen Design! Die Bierdeckel je nach Sorte mit Symbolen verziert, sodass man von oben auf dem ersten Blick sieht welche Sorte man nimmt. Die Symbole auf dem Deckel sind auch nochmal als Logo auf dem Flaschenhals! Jede Flasche strahlt in ihrer eigenen Farben. Am Flaschenhals findet man außerdem den Taste-o-Meter, eine Einstufung des Geschmacks nach Color (Farbe), Bitterness (Bitterkeit), Hoppiness ( soll sowas wie Hopfenhaltigkeit bedeuten ;)), Maltiness (das Pendant: Malzhaltigkeit) und Awesomeness (Großartigkeit). Eingestuft wird in Flaschen, fünf Flaschen können maximal jeweils erreicht werden! In der letzten Kategorie haben alle Sorten die maximale Anzahl an Flaschen erhalten – tricky was ;)?

Auf dem Flaschenkörper findet man außer dem Logo und dem jeweiligen Namen der Sorte die Prozentzahl des Bieres und den IBU (für die Erklärung siehe unter Munich Summer).
Genauso unterschiedlich wie die Flaschendesigns sind auch die Biere im Geschmack! Faszinierend!

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Die Bunte Auswahl der Crew

Die Sorten

Munich Summer – Summer Beer

Die Flasche ist von außen in einem Gelb-weiß-schwarzen Design gehalten mit einem Typen als Logo, der eine Kutte trägt mit Sneakers an, die Arme offen und der mit der rechten Hand Peace zeigt und in der anderen Hand ein Bier hält – spannend!

Das Bier ist gekennzeichnet mit Alc. 4,8% Vol., ein recht normaler Anteil, wie das Bier was wir hier bei uns im Münsterland kennen! Mit 22 ist der IBU-Wert recht niedrig und das Bier somit nicht so bitter.

(Wer IBU bisher noch nicht kannte: IBU ist eine Maßeinheit für die Bitterkeit eines Bieres. IBU steht für International Bitterness Unit.)

Das Bier hat einen recht hellen Farbton, sodass man hindurchgucken gucken kann und es bekommt beim Eingießen eine leichte Schaumkrone.

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Mein persönlicher Testsieger

Dieses Bier hat sich mit seinem leicht herben, allerdings sehr erfrischenden Geschmack in meinen Magen in mein Herz gegluckert, dass ich voller Überzeugung sagen kann – für mich dieses Bier und kein anderes!

Foundation 11 – German pale ale

Eine Flasche die vom Design dem Bier sehr ähnelt, bräunliche Farben wie das Bier und eine Eule als Logo, die ein Auge leicht zukneift (oder soll es ein Zwinkern sein, liebes Crew-Team?). Interessant für das Bier, welches der Grundstein für die Biermanufaktur wurde, als die Jungs es 2011 erschufen!

Dieses Bier hat Alc. 5,6% Vol. und ist mit 40 IBU such schon ein wenig bitterer als das erste Bier.

Das Bier ist schon ein wenig dunkler als „Munich Summer“, was wohl dadurch zustande kommt, das mehr Malz enthalten ist. Wenn man das Bier gegen Licht hält kann man immer noch hindurchsehen und sieht ein paar Bestandteile herumschwimmen.

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Auch diese Bier hat mir zur gemundet, es war noch so bitter, dass ich es mochte. Gut trinkbar. Auf dem Mädelsabend, als ich mit meiner Freudin zusammen getestet habe ist dieses Bier auch gut angekommen! Die weiteren drei Sorten wurden dann auf einem Grillabend von den Männern getestet – damit sie nicht nur schlecht bewertet werden, weil die Mädelszungen die Bitterkeit nicht gewohnt sind.

Drunken Sailor – India pale ale

Dieses Bier bietet vom dem Design das absolut raue Meer-Feeling! Blau-weiß gehaltene Marine-Farben und einen Anker mit einem Tau als Logo, dann noch der Name des Biers – Perfekt!

Mit Alc. 6,4% Vol. und einem IBU von 58 hat dieses Bier schon einen kräftigeren Geschmack und ist damit kein Bier für Halbstarke!

Das Bier ist farblich sehr dunkel, was an dem hohen Hopfengehalt liegt. Es ist noch gerade hell genug um durch zu sehen.

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Dieses Bier ist bei unseren Jungs nicht so gut angekommen, war wohl zu bitter! Hab auch einmal dran genippt, leider war es mir auch zu herb.

7:45 Escalation – Double India pale ale

Dieses Bier soll für diejenigen sein, die zuletzt nach einer Party nach Hause gehen und vorher nochmal ein richtiges Bier trinken – absolut Escalation :)!
Mit dem sehr knalligem Design, in Gelb-Blau mit einem Blitz als Logo, sticht das Bier einem im wahrsten Sinne des Wortes ins Auge!

Mit extremen Alc.-Gehalt von 8,3% Vol. und nem IBU von 83 ist dieses Bier schon der Wahnsinns-Knaller.

Farblich ist das Bier recht hell, dafür dass der IBU so hoch ist, Malzgehalt ist recht niedrig, dafür ist viel Hopfen drin.

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Roundhouse Kick – Imperial Stout

Schwarz-Rot ist dieses Bier und ja, das Logo passt absolut! Ein Kickboxer der volle Kanne einen Schlag ausübt – denn dieses Bier ist wahrhaftig so stark wie ein Kick ins Gesicht.

Mit Alc. 9,2% Vol. das stärkste Bier der Crew Republic- Biere die ich testen durfte und auch das alkoholreichste Bier was ich je getrunken (bzw. probiert habe). 71 IBU ist zumindest weniger bitter als das Eskalations-Bier. So niedrig ist der IBU-Wert weil weniger Hopfen drin ist – so dunkel wegen dem unglaublich hohen Anteil an Mals

Extremstes Bier überhaupt – und dunkelstes Bier was ich bisher je gesehen habe! Dieses Bier ist einfach nur Schwarz wie die Nacht und man kann auch nicht hindurch gucken, so dicht ist das Bier.

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Dieses Bier war so unglaublich malzig, es hat sich schon fast dickflüssig auf der Zunge angefühlt. Wer es herb-süß und stark mag, der wird dieses Bier mögen! Die Jungs haben sogar ein paar Malzsorten, wie Karamellmalz und Chocolate malt rausgeschmeckt – nicht schlecht!

Ihr wollt auch?

Jetzt wollt ihr bestimmt wissen, wo ihr das Bier herbekommt!?
Ihr könnt es auf der Hompage bestellen und euch Versandkostenfrei im Pappkasten zuschicken lassen. Außerdem findet ihr das Bier in ausgewählten Bars und ausgewählten Restaurants! Und das Beste kommt zum Schluss: Seit einer Woche bekommt man das Crew Republic Bier bei mir hier in Münster. Die Flaschenmeisterei am Germania Campus hat dieses hippe Bier nun auch im Sortiment!

Und was trinkt ihr für Bier?

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