Rote-Linsen-Spirelli-Blitzgericht – {Degustabox Februar 2017}

Die ersten Sonnenstrahlen kitzeln meine Nase. Ich lächle. Endlich ist sie wieder da, die Sonne und damit auch der Frühling. Krokusse, erste Blüten- und Baumknospen und überall Menschen die froh sind draußen nicht mehr in der dicken Winterjacke herumzulaufen. Das erste mal die Sonnenbrille auspacken und ein Eis essen, währen die Sonne einem das Gesicht wärmt und das Herz vor Freude hüpft.

Wahrscheinlich merkt ihr es – ich habe wohl Frühlingsgefühle und fühle mich wie neu belebt von diesem herrlichen Wetter! Wie gut, dass ich momentan frei habe und dieses Wetter so genießen kann.

Just in diesem Moment hat sich ein Schmetterling in mein Zimmer verirrt und  flattert voller Panik an meinem Fenster entlang – husch, husch ab mit dir in die Sonne du Falter!

Nicht nur er sollte in die Sonne, ich auch und ihr erst recht… deswegen habe ich hier ein flottes Gericht für euch mit den Rote Linsen Spirelli von enerBiO gezaubert, die in der letzten Degustabox gewesen sind. Die Produkte von enerBiO findet ihr z.B. bei Rossmann. Eine Packung Nudeln à 250g kostet 2,99€.

Was Schnelles, leckeres und gesundes für alle die ihre Zeit lieber in der Sonne verbringen möchten!

Rote Linsen-Spirelli-Blitzgericht

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Zutaten (für 4 Personen)

200g Rote Linsen Spirelli
100g Brokkoli
80g Parmesan
1 Stich Butter
Brühe
Salz
Gewürze

Zubereitung

Zunächst den Brokkoli waschen und in kleine Rösschen schneiden. Dann die Nudeln nach Packungsangaben mit dem Brokkoli zusammen zubereiten. Anstatt in Wasser, können die Nudeln auch gut in Brühe zubereitet werden. Nach kurzer Zeit das Wasser abgießen, zu den Nudeln einen Stich Butter geben, Parmesan hinzugeben und gut vermengen. Anschließend mit Gewürzen (ich bevorzuge die Gewürzmischung „Delikata“ aus dem Reformhaus) würzen und ggf. noch nachsalzen. Und fertig ist unser Spirelli-Blitzgericht!

Guten Hunger 🙂 !

Fandet ihr die Degustabox auch so toll wie ich? Was ansonsten noch drin war könnt ihr bei Christine und ihrem Blog Beauty Mango nachlesen.

P.S. Die Degustabox wurde mir zum Testen zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür!

 

Nachgedacht und schnell gemacht. – {Die Degustabox Januar}

Hallo Ihr Lieben,

nach etwas längerer Zeit nun auch mal wieder was Kleines von mir für euch! Neben dem Arbeitsmarathon den ich momentan abarbeite, komme ich fast garnicht dazu mich in Ruhe mal wieder hinzusetzen und zu schreiben – und dass obwohl es so schöne leckere Sachen gibt, die ich mit euch teilen möchte!

Also: Nicht lange rum gejammert – jetzt gibt’s für euch zum Nachkochen und -Backen Fenchel-Bärlauch-Champignon-Quiche und eine Liebelei für den Gaumen: Kokos-Beeren-Törtlis.

Beide Rezepte hab ich mit Produkten aus der Degustabox Januar gezaubert, mit der ich diesen Monat wieder super zufrieden war! Ziemlich grün ist sie dieses mal farblicherweise gewesen!

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Jetzt aber zu den beiden Rezepten:

Fenchel-Quiche

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Normalerweise macht man ’ne Quiche mit nem schönen knusprigen Mürbeteigboden, da es bei mir aber fix gehen sollte und ich eh noch eine fertige Rolle im Kühlschrank hatte, gab es bei mir nen Blätterteigboden – mit Backzeit hatte ich die Quiche so in knapp einer Stunde fertig! 🙂

Zutaten
1 Blätterteig (275g)
4 Lauchzwiebeln
1 Fenchel
1 Dose Champignons (aus der Degustabox von Bonduelle)
1 rote Paprika
Bärlauch-Salz (aus der Degustabox von Bad Reichenhaller)
200 ml Sahne
3 Eier
100g geriebener Käse

Zubereitung

Zunächst nehmt ihr euch die Form in der ihr die Quiche zubereiten wollt! Klasse wenn ihr eine extra Quiche-/Tarte-Form habt, ansonsten geht auch eine einfache Kuchenform. Diese fettet ihr gründlich ein und mehlt sie aus. Jetzt könnt ihr den Blätterteig in die Form geben und den Rand passend andrücken.

Jetzt könnt ihr das Gemüse kleinschnibbeln – natürlich könnte ihr nach Geschmack das Gemüse variieren. Ich finde den Fenchel perfekt, da er wunderbar seinen würzigen Geschmack in der Quiche verbreitet und gut zum Bärlauch passt.

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Gemüse in einer Pfanne mit ein wenig Öl andünsten und mit dem Bärlauch-Salz abschmecken. Dann die Eier mit der Sahne verrühren & ein wenig salzen.

Das Gemüse auf den Teig und die Ei-Sahne-Mischung drüber gießen. Käse drüberstreuen und ab in den 180 Grad heißen Ofen & für ca. 40 Minuten backen lassen.

In Tortenstücke schneiden und warm genießen!

Kokos-Beeren-Törtlis

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Weiter geht’s zu den kleinen schnell & einfach gemachten Törtchen, die nicht nur zu Valentinstag eine feine Sache sind. {Auch sonst finde ich den Tag als Tag der Liebenden ziemlich aufgebauscht – man hat sich doch auch die anderen 364 Tage lieb und darf sich auch an diesen Tagen kleine Aufmerksamkeiten schenken!!}

Für ca. 12 kleine Törtlis braucht ihr:

Zutaten

100g TK-Beerenmischung (aufgetaut)
30 ml Kokoswasser (aus der Degustabox von Indi Coco)
100 g Butter (weiche)
100 g Zucker
100 g Mehl
½ Pck. Backpulver
1 Pck. Vanillezucker
2 Eier
1 Prise Salz

Zubereitung

Alle Zutaten bis auf die Beeren gut vermischen und in kleine Förmchen füllen – ich hatte passend zum Valentinstag süße kleine quadratische Boxen auf die ich bei Dm gestoßen bin. Bei dem Kokoswasser gucken, dass der Teig nicht zu flüssig wird.

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Zum Schluss die Beeren abtropfen lassen, über den Teig geben und ein bisschen andrücken. Ab in den 180 Grad heißen Ofen für ca. 25-35 Minuten backen lassen ( je nach Ofen – einfach mit nem Holzstäbchen überprüfen ob noch was kleben bleibt).

Danach Törtlis abkühlen lassen und nach Belieben mit Puderzucker bestreuen (meiner war alle ;)) – Genießen!

Für weitere Infos über die Degustabox einfach hier klicken.

Die liebe Marie wollte noch von mir wissen, wie und ob der Kakao von Xucker geschmeckt hat. Ja! So kann man’s machen – ich hab den Unterschied zu „echtem Kakao“ kaum geschmeckt. Es war vielleicht einem Tick kakaoiger {ich trinke eigentlich meinen Kakao immer mit mehr Milch – er muss bei mir nicht schwarz sein}. Man braucht also weniger Pulver als bei anderem Kakao um ein geschmackintensives Kakaogetränk zu erhalten. Das heißt wiederum, dass man den Preis von 3,60€ guten Gewissens mal für 200g ausgeben kann, weil man auch einfach weniger Pulver braucht. Der Kakao von Xucker ist mit dem zahnfreundlichem, natürlichem Zuckeraustauschstoff Xylit gesüßt.

*sponsored link: Die Degustabox wurde mir zum Testen zur Verfügung gestellt. Danke dafür!

Spinat-Knoblauch-Mandel-Lasagne – {Eine wohlig warme Wintermahlzeit}

Wieder ein leckeres Hauptgericht, welches echt flott zubereitet ist und super leicht ist: Spinatlasagne! Einige Leute mögen den TK-Rahmspinat ganz und garnicht. Ich dagegen bin damit groß geworden und mochte (auch vor Popeye) Spinat schon als kleines Kind.

Die Geschichte von Popeye und dessen Hintergrund finde ich auch super. Ein Seemann, der büchsenweise Spinat schluckt und dadurch wahnsinnige Muskelkraft entwickelt, das der Bizeps nur so wächst. Spinat wurde damals aufgrund des hohen Eisengehalts für das Stärkungsmittel überhaupt gehalten. Allerdings gab es einen Rechnungsfehler. Der Physiologe Gustav von Bunge hatte 1890 einen Eisengehalts von 35mg bei getrocknetem Spinat errechnet. Fälschlicher Weise wurde der Wert auf frischen Spinat übertragen – dieser besteht jedoch zu 90% aus Wasser. Womit 100g frischer Spinat „nur“ noch 3,5mg Eisen enthält. Tja Popeye – da gibt’s wohl doch keine Mega-Power.

Spinat-Knoblauch-Mandel-Lasagne

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Popeye hin oder her, Spinatlasagne ist etwas was ich (fast) immer essen könnte! Deswegen will ich dieses einfache Rezept mit euch teilen – für euch hab ich auch noch ein wenig abgewandelt.

Zutaten:

12 Lasagneplatten
800g TK-Spinat
200g Crème Fraîche
50 ml Sahne
1 Knobizehe
80g Mandelblättchen
Thymian
200g geriebener Gouda
Salz
Pfeffer

Zubereitung:

Als Erstes muss der TK-Spinat aufgetaut werden – ob ihr wartet, den Spinat in der Mikrowelle oder auf dem Herd auftaut bleibt euch überlassen. Währenddessen könnt ihr das Crème Fraîche mit einem Teil der Sahne verfeinern ( sodass es sich besser verteilen lässt) , eine Handvoll Gouda und 1 zerkleinerte Knoblauchzehe dazugeben. Alles gut vermischen und mit Salz, Pfeffer und Thymian würzen.

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Dann geht’s los mit dem Schichten. Dazu in eine Auflaufform zunächst Lasagneplatten legen, dann eine dünne Schicht Spinat draufstreichen, die Crème Fraîche-Masse darüber verteilen und wieder von vorne beginnen. Platten, Spinat, Crème Fraîche. Zwischen die Schichten könnt ihr nach Belieben die Mandelblättchen geben – dadurch hat die Lasagne ein bisschen mehr Biss. In der letzten Schicht auf den Crème Fraîche geriebenen Käse eurer Wahl geben.

Dann bei 180 Grad für ca. 45-60 Minuten im Ofen backen lassen.

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Rausholen, Essen und Singen: „Ich bin Popeye, der Seeheeemaann…. Tuuut, tuuut!“

Was esst ihr am Liebsten mit Spinat? Oder mögt ihr gar keinen Spinat?

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{Schwesterliebe} – Schweinefilet mit Gemüse, Bratkartoffeln und Käse

Ich darf ausnahmsweise aus dem Rezeptbüchlein meiner Schwester plaudern und dieses leckere Rezept mit euch teilen. Ein Rezept, dass jeden Geschmacksnerv anregt und Lust auf mehr macht. Aber auch ein Rezept, das nicht für Diäthalter und Abnehmer ist {die sollte es in dieser Jahreszeit nicht geben}. Aber auch sonst ist das Rezept bei uns Zuhause nur bei besonderen Anlässen auf der Speisekarte.

Also für alle, die noch nicht wissen was es an Heiligabend zu Essen gibt. Hier kommt die Last-Minute-Idee für ein ziemlich einfaches Gericht, was zudem extrem gut schmeckt.

Schweinefilet mit Gemüse, Bratkartoffeln und Käse überbacken

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Zutaten
500g Schweinefilet
500g Möhren
500g Kartoffeln
1-2 Zwiebeln
Petersilie
150g geriebener Käse
1 Becher Sahne
Olivenöl, Butter, Brühe
Salz, Pfeffer, Zucker

Zubereitung

Schweinefilet zerkleinern, salzen und Pfeffern und in der Pfanne anbraten. Die fertigen Stücke in die Mitte einer Auflaufform legen.

Für das Möhrengemüse zunächst die Zwiebeln würfeln, Möhren schälen und in Scheiben schneiden, die Petersilie hacken. Dann die Zwiebeln in ca. 1 El Butter glasig anbraten, die Möhrenscheibchen hinzufügen und nen Schuss Wasser hinzugeben. Das Ganze mit Pfeffer und Zucker würzen. Wenn die Möhren zu bräunen beginnen, diese mit ca. 100ml Brühe ablöschen und mit Deckel noch ca. 15 Minuten garen lassen. Mit Salz abschmecken und mit frisch gehackter Petersilie bestreuen. Die Möhren ebenfalls auf eine Seite der Auflaufform hinzugeben.

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Die Kartoffeln in 1cm große Würfel schneiden, in einem Olivenöl-Buttergemisch anbraten, mit Salz, Pfeffer und den klein gehackten Rosmarinnadeln würzen und ca. 20 Minuten lang goldbraun braten. Dann ebenfalls in die Auflaufform geben.

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Einen Becher Sahne über die Gemüse-Fleisch-Häufchen geben und geriebenen Käse drüberstreuen. Die Form mit Alufolie abdecken und bei 200 Grad für ca. 20 Minuten in den Ofen. Kurz vor Schluss die Alufolie abnehmen und etwas bräunen lassen.

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Meine Schwester hat das Rezept übrigens aus dem Hauswirtschaftskurs in der Schule. Ich beneide sie ja schon darum, dass sie sowas tolles in der Schule gemacht hat – bei mir gab’s das Angebot leider noch nicht.
Achja, Süße: Danke, dass ich das Rezept abschreiben durfte – es hat mir Spaß gemacht mit dir zu kochen! Und sorry, dass ich nicht mitgeholfen habe beim Abspülen! :-*

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Was gibt es bei euch zu Essen an Heiligabend?

Geht immer! – {Cremigster klassischster Käsekuchen}

Ihr braucht einen schnell-gemachten Kuchen? Am besten einen, den eigentlich fast jeder mag und der echt praktisch ist? Praktisch heißt: mit wenigen Zutaten gemacht, leichte und schnelle Zubereitung, schmeckt groß und klein, lässt sich (nach ein paar Stunden im Kühlschrank) auch mit den Händen Essen und hält sich auch noch 2-3 Tage (auch hier: gekühlt 🙂 ).

Da hab ich doch einen Kuchen für euch, der sich auch zwischendurch schnell Zaubern lässt. Vielleicht wisst ihr schon, von welchem Klassiker ich hier rede Natürlich wisst ihr schon von welchem Klassiker ich rede, steht ja schließlich in der Überschrift! Das Rezept hab ich auf der Homepage der FürSie gefunden.

Leckerster, cremigster und klassischster Käsekuchen, der gibt

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Zutaten für den Mürbeteig

250g Weizenmehl
1 TL Backpulver
125g Butter
60g Zucker
1 Ei
1 Päckchen Vanillezucker

Zutaten für die Füllung

2 EL Vanillepuddingpulver
50g Butter
125g Zucker
4 Eier
500g Magerquark
1 TL feingeriebene Zitronenschale

Zubereitung

Die Zutaten für den Mürbeteig gut verkneten, diesen dann in die Backform geben und ausbreiten, den Rand ca. 2 cm möglichst gleichmäßig hochziehen. Dann müssen für die Füllung die Zutaten vermengt werden. Diese kann im Anschluss auf den Boden gegeben werden. Bei 180° C muss der Kuchen im Ofen für 60 Minuten gebacken werden.

Kuchen abkühlen lassen und mit Puderzucker bestreuen.

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Ich wünsche euch viele Gründe, diesen Kuchen zu Backen! Ein wahrlich Gaumenschmaus! Hat’s euch auch so gut geschmeckt?

Damals war alles besser – oder?! – {Essen wie bei Oma}

Achja damals! Wie schön es als Kind war. Keine Sorgen. Lange Schulferien. Und vor allem Essen bei Oma! Manche Gerichte sind für mich heute noch typisches Oma-Essen. Pfannkuchen mit Kartoffelpüree, Erbsen und Möhren, Salzkartoffeln zu Braten, Strattiatellaeis. Doch ganz besonders und tief in mir als Oma-Essen verankert ist die Hühnersuppe mit Grießmehlklößchen und Eierstich. Wie ich es geliebt habe, wenn meine Oma aus einem großen Berg Grieß viele kleine, wohlschmeckende Klößchen geformt hat.

Und mal ganz ehrlich – egal wie viele Mühe man sich gibt und selbst wenn man das gleiche Rezept hat – so gut wie bei Oma, schmeckt es nie!

Gemüsesuppe mit Lebernockerl

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In der neuen Degustabox gab es wieder eine große Auswahl an neuen Produkten. Die Lebernockerl von Leimer sind mir direkt ins Auge gesprungen und haben mich an Oma-Essen erinnert.

Hier die Zutaten für eine einfache schnell zubereitete Suppe:

1 Packung Suppengemüse (enthält 2 Möhren, 1 Bund Petersilie, 1/4 Sellerieknolle, 1/2 Stange Lauch)
1 Knoblauchzehe
1Tl Pfefferkörner
1 ungeschälte Zwiebel
1 Packung LEIMER Lebernockerl

Zubereitung:

1. Das Suppengemüse waschen und grob kleinschneiden und in 1,5 Litter kaltes Wasser geben. Die ungeschälte Zwiebel halbiert dazu geben, genauso wie die kleingeschnittene Knoblauchzehe und die Pfefferkörner.

2. Suppenansatz zum Kochen bringen und dann auf kleiner Flamme für 1 Stunde köcheln lassen.

3. Die Suppe durch ein Sieb geben und in einer neuen Schüssel abfangen. Wer mag kann ein bisschen von dem Gemüse {vorsichtig wegen der Zwiebelschale} wieder der Suppe hinzugeben.

4. Nach Geschmack salzen und erneut zum Kochen bringen. Dann die Lebernockerl zur Suppe hinzugeben – 2-3 Minuten mitkochen lassen und dann abgedeckt vollsaugen lassen.

Das Rezept war in der Degustabox mit dabei – ich habe es nur leicht abgewandelt. 🙂

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Ich glaube schon, dass manche Dinge früher besser gewesen sind. Doch wir leben heute und jeder Tag bietet uns viel zum Genießen an. Ob wir es sehen bleibt uns überlassen. Ich finde es auf alle Fälle sehr schön, wenn manche Dinge einen an früher erinnern!

Zu der Suppe muss ich jedoch sagen, dass sie leider nicht so geschmeckt hat wie ich es mir vorgestellt habe. Die Suppeneinlage mit den Lebernockerl hat mir nicht gut geschmeckt – ich glaube ich mag einfach keine Leber. Das Zeug ist wohl eher für Leute gedacht, die Leber gerne essen. Riecht und schmeckt nach Leber :/

Wer direkt zu der Hompage der Degustabox möchtet findet hier sein Glück und viele Infos.
Hier geht’s zu der Facebook-Seite von Degustabox.

Achja… Wer wissen möchte, was sonst noch in der Degustabox war, kann sich auf Instagram ein Bild von dem gesamten Inhalt angucken.

Was meint Ihr? Habt ihr auch ein paar Oma-Gerichte, die ihr manchmal vermisst?

{Mein erstes Mal} – Apfelkuchenbacken zum Herbstbeginn

Mehr oder weniger zufällig habe ich bei meinem Freund in einer seiner vielen Food-Zeitschriften rumgeblättert und bin auf einen Apfelkuchen gestoßen, in den ich mich direkt verguckt habe <3.

Ein Apfelkuchen bei dem man die Äpfel noch als solche erkennen kann und dazu eine gehörige Portion knackige Walnüsse – echt perfekt das ich sowieso noch eine Tüte voller Äpfel Zuhause hatte.

Ich backe auch total gerne einfach so, ohne einen bestimmten Anlass zu haben. Dieses mal hat es aber einfach gepasst und ich konnte den fruchtig-nussigen Kuchen zu einer Geburtstagsparty mitbringen.

Apfel-Walnuss-Kuchen

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Mit meinem Kuchen reihe ich mich außerdem in die Apfelkuchen-Rezepte-Polonäse bei dem Blog tastesheriff ein. Jeden Monat sammelt die liebe Clara viele schöne Rezepte zu jeweils einem Motto. Also wer noch weitere leckere und einfallsreiche Apfelkuchen-Rezepte sucht findet unter der Kategorie „ichbacksmir“ echt tolle Dinge. Besonders das Apfelkuchen-Rezept der lieben Jeanny von zuckerzimtundliebe gefällt mir besonders gut – Guckt es euch hier doch mal an.

Genug damit, hier kommt das Rezept:
Zutaten

Für den Mürbeteig braucht ihr:
180g Mehl
90g weiche Butter
40g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
1 Ei
1 Teelöffel geriebene Zitronenschale

Für den Rührteig geht’s weiter mit:
110g Walnusskerne
50g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
100g weiche Butter
3 Eier
60g Mehl
1 gestrichener Teelöffel Backpulver

Für den Belag:
150g säuberliche Äpfel ( Vorsicht vor naschenden Mitbewohnern!)
30g flüssige Butter
Puderzucker

Zubereitung

1. Als erstes bereitet ihr den Mürbeteig zu. Dafür Mehl mit Butter, Zucker, Vanillezucker, Ei und Zitronenschale schnell mit den Händen zu einem Teig kneten. Den Teig nun in einer 26cm großen Springform Auf dem Boden verteilen und den Rand 1-2 cm hochziehen. Mindestens für 30 Minute. kaltstellen.

2. In der Zwischenzeit könnt ihr den Rührteig vorbereiten. Die Walnusskerne müsst ihr zunächst kleinhacken. Dann schlagt ihr Zucker, Vanillezucker und die Butter mit einem Mixer auf, bis der Zucker sich aufgelöst hat. Die Eier nach und nach hinzugeben und solange schlagen bis die Eier in die Masse eingearbeitet sind. Mehl mit Backpulver und den kleingehackten Walnüssen vermischen und dann unter den Teig heben. Jetzt könnt ihr den Rührteig auf den gekühlten Mürbeteig geben und diesen gleichmäßig darauf verteilen.

3. Nun für den Belag die Äpfel schälen, vierteln und entkernen und mit einem Messer die Aussenkante mehrmals längs fein anschneiden. Dann die Apfelstücke mit der Aussenkante gleichmäßig auf dem Teig verteilen. Die Apfelstücke nun noch mit Butter bepinseln und den Kuchen mit Puderzucker bestäuben.

4. Im Backofen bei 180 Grad Ober- Unterhitze auf der 2. Schiene von unten für 45 Minuten backen lassen. Den Kuchen dann aus dem Backofen nehmen, abkühlen lassen. Dann kann er aus der Form gelöst werden und mit frisch geschlagener Sahne serviert werden.

5. Guten Genuss euch! 🙂

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Deutschland, Schlaaaand und ab innen Schlund

Da fahren sie alle wieder! Die Fußballfans in ihren wild geschmückten Autos. Flatternde Fahnen im Wind. Schwarz-Rot-Gold, aber auch in anderen Landesflaggenfarben, die die WM-Welt zu bieten hat. Alles dreht sich um die WM, bis zu drei Spiele am Tag laufen im Fernsehen. Auch ich mag es unsere Nationalmannschaft anzufeuern und jubelnd vorm Fernseher zu sitzen!

Um richtig anfeuern zu können, sollte man sich vorher gut stärken… Wieso nicht mit einem richtigem WM-Essen?

Schwarz-Rot-Gold-Sieger-„Bolo“

mit der WM-Pasta 2014 von La Pasteria Italia Nudeln

Zutaten für 4 Personen

1 Möhre
2 Stangen Staudensellerie
1 Zwiebel
2 Knoblauchzehen
1 kleines Bund Oregano
400 g gemischtes Hack
2 EL Tomatenmark
200 ml trockener Rotwein
1 Dose (850 ml) Tomaten
400 g Nudeln
Salz
Pfeffer
Zucker
75 g Parmesan (am leckersten am Stück 🙂 )

Man KANN noch hinzufügen:
75g durchwachsener geräucherter Speck

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Zubereitung

1. Die Möhre und die Stangen Sellerie für die Bolognese putzen, schälen und waschen. Dann müssen die Zwiebel und Knoblauchzehen geschält werden. Alles in sehr feine Würfel schneiden. Das Bund Oregano waschen, trocken schütteln und die Blättchen.

(Wer mag kann den Speck nun klein würfeln und in einer Pfanne oder einem Topf ohne Fett knusprig braten. – Speck verliert alleine genug Fett)

2. Wer kein Speck genommen hat muss jetzt noch 2 EL Öl hinzufügen. Hack unter Rühren 5–8 Minuten krümelig braten.

3. Gemüse, Zwiebel und Knoblauch zugeben und 2–3 Minuten weiterbraten. Tomatenmark einrühren und anschwitzen lassen und dann Wein zugießen, aufkochen und zur Hälfte einkochen.

4. Dose Tomaten samt Saft zugeben und mit dem Pfannenwender etwas zerkleinern. Oregano einrühren, aufkochen und 15–20 Minuten köcheln lassen.

5. In der Zwischenzeit können die Nudeln in 3–4 l kochendem Salzwasser (1 TL Salz pro Liter) nach Packungsanweisung gegart werden. Wenn die Sauce zu stark eingekocht ist, kann sie mit ein wenig Nudelwasser verflüssigt werden. Mit Salz, Pfeffer und 1/2–1 TL Zucker abschmecken.

6. Parmesan reiben. Nudeln abgießen, wieder in den Topf geben und mit der Soße mischen. Auf einem Teller schön anrichten und mit Parmesan bestreuen.

7. Schmecken lassen, TV an, Fußball gucken, schlemmen und anfeuern!

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Sieht das nicht lecker aus? Pünktlich zum 1. Deutschlandspiel (ich musste an dem Tag leider arbeiten) hab ich die Nudeln gekocht und zur Arbeit mitgebracht. Zum Anfeuern bin ich leider nicht wirklich gekommen, aber das Endergebnis hat sich ja trotzdem sehen lassen können! Das lag bestimmt an den Nudeln.

Außerdem habe ich noch leckere Bandnudeln mit Petersilie und Knoblauch zugeschickt bekommen, aus denen ich dieses lecker leichte, mediterrane Essen gezaubert hab:

„Schmeckt wie am Meer“-Nudeln mit Zitronensauce

Zutaten für 2 Personen

1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 Bio Zitrone
2 El Öl
2 Tl Zucker
200g Crème fraîche
Salz
Pfeffer
200 g Bandnudeln / Tagliolini
(140 g tiefgekühlte Garnelen wer mag)

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Zubereitung

1. Zwiebel und Knoblauch fein würfeln. Zitrone heiß waschen, trocknen und 2 Tl Schale fein abreiben. Zitrone auspressen.

2. Öl in einer großen Pfanne erhitzen, Zwiebeln und Knoblauch darin bei mittlerer Hitze glasig dünsten. Mit Zucker bestreuen. Zwiebeln mit 4 El Zitronensaft ablöschen. Crème fraîche unterrühren und die Sauce mit Zitronenschale, Salz, Pfeffer und 1 Prise Zucker würzen.

3. Nudeln in reichlich kochendem Salzwasser nach Packungsanweisung zubereiten bis sie bissest sind.

(Auf Wunsch können jetzt die Garnelen in der Sauce erwärmt werden.)

4. Nudeln abgießen und tropfnass mit der Zitronensauce mischen. Mit der zum Beispiel Salat anrichten und sofort servieren. (Wird schnell kalt!)

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Meine Schwester und mein Mitbewohner fanden das Essen sehr peppig und haben direkt damit Mittagessen am Meer assoziiert. Es war eine sehr erfrischende Mahlzeit die nicht zu schwer im Magen liegt. Besonders lecker fand ich es noch mit ein bisschen Basilikum drüber. Leute die es gerne scharf mögen (ich gehöre mal absolut nicht dazu) können die Nudeln mit ein paar Chiliflocken oder weißem Pfeffer pimpen.

Habt ihr auch schonmal Zitronensauce gemacht?

Diese wunderbar frischen Nudeln, die in 3 Minuten fertig gekocht sind hab ich von La Pasteria Italiana (Klick!)zur Verfügung gestellt bekommen – Vielen Dank dafür! La Pasteria Italiana stellt echte italienische Nudeln her und nutzt dafür sogar Zutaten aus Italien. Die WM-Pasta ist zurzeit eine Sonderausgabe – ansonsten gibt es kurze, lange und gefüllte Nudeln! Jeder Nudel-Gourmet-Liebhaber, der Wert auf echten italienischen Nudelgeschmack legt, sollte sich die Homepage mal angucken, ich kann die Nudeln wirklich empfehlen.

Klassische Lasagne selbstgemacht

„Mmmh, das schmeckt nach Weihnachten!“ – Kekse, Christstollen? Falsch gedacht! Die gute Mami-Lasagne, die es bei uns Zuhause immer nur an Feiertagen wie Weihnachten und Sylvester gab ist gemeint! Mit viele Liebe, Rotwein und selbstgemachter Béchamelsauce gemacht ist es mein absolutes „Heimat-Spezial-Gericht“ und immer was besonderes! Danke Mama, für das Rezept! Hier könnt ihr es Nachkochen und genießen:

Zutaten für 6 Personen:

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Die Zutaten

Für die Fleischsauce:

1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 Möhre
1 Bund Petersilie
75 g durchwachsener Speck
2 El Butter
300g Rinderhackfleisch
1 kleine Dose Tomatenmark
Salz, schwarzer Pfeffer
1/2 Tl Oregano
1/4 l Fleischbrühe
1/4 l trockener Rotwein

Für die Béchamelsauce:

50g Butter
50g Mehl
1/2 l Milch
Salz
Weißer Pfeffer
1 Prise Muskatnuss

Für den Auflauf:

300g weiße Lasagneplatten
Salz
2 Tl Öl
150g Parmesan (frisch gerieben)
3 El Butter

Zubereitung:

1. Zwiebel & Knoblauch schälen und fein hacken
2. Möhren schälen und raspeln
3. Petersilie waschen, schwenken und grob hacken
4. Speck in Würfel schneiden
5. Butter zerlassen, Speckwürfel glasig braten und Gemüse hinzugeben und 1 Minute mitbraten
6. Hackfleisch untermischen, 5 Minuten unter Rühren brutzeln lassen
7. Tomatenmark unter Hackfleischmasse rühren, mit Salz, Pfeffer & Oregano würzen
8. Rotwein, sowie Fleischbrühe dazu gießen, Soße 30 Minuten auf niedriger Stufe einkochen lassen, dabei ab & zu umrühren

9. Für die Belchamelsauce Butter schmelzen, Mehl dazu geben, unter Rühren hellgelb werden lassen
10. Milch nach und nach dazu gießen, mit Salz, Pfeffer & geriebener Muskatnuss würzen, Sauce bei schwacher Hitze 10 Minuten kochen lassen, gelegentlich umrühren
11. Backofen auf 180 Grad Ober-Unterhitze vorheizen ( Ich schiebe meistens Aufläufe etc. direkt mit rein & lasse sie dann 5 Minuten länger drin)
12. Auflaufform einfetten
13. Eine Schicht Lasagneplatten auslegen, darauf eine Schicht Fleischsauce verteilen & eine Schicht Béchamelsauce mit etwas geriebenem Käse als „Topping“.
14. Ablauf wiederholen und Lasagne schichten, die letzte Nudelschicht mit der restlichen Béchamelsauce bedecken, restlichen Parmesan drüberstreuen
15. Parmesanschicht Sicht mit Butterflöckchen besetzen
16. Lasagne ab in den Ofen, auf der 2. Schiene von unten für 30 Minuten backen, bis sie goldgelb vor sich hinknuspert.

17. Und wie immer: Genießen… 🙂 (- und keine Gedanken über die Kalorien machen!)

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Das fertige Prachtstück ❤

Einfach & Gut – Einfach gut

Immer diese Menschen, die unbedingt immer ausgefallen kochen wollen und bloß nicht ein Gericht ein zweites Mal Kochen. Aber wieso? Kann man nicht auch mal zu dem guten Alten greifen, mal so ganz klassisch und ohne großen Schnick-Schnack?!

Gut ich muss zugeben, so Schnick-Schnack wie es die Molekularküche z.B. macht beeindruckt schon – mich und auch meinen Gaumen. Schäume, warme Gelees, heißes „Eis“, dass beim Abkühlen im Mund schmilzt oder einfach neue überraschenden Kombinationen von Aromen wie z.b. süß und salzig. Finde ich auch toll (siehe in meinem Artikel über das Dessertcafé „Nachtisch“).

Aber jetzt mal ehrlich, mag nicht jeder von uns die gute alte Hausmannskost mindestens genauso gerne?!

Kartoffel-Möhren-Stampf

Einfach, schlicht und lecker. Das gute Püree, Stampf, Eintopf und in welchen Formen wir es noch gerne zubereiten. Die Tollen Wurzelknollen bieten schon echt viel her, kosten fast nix und schmecken dafür toll!

Zutaten

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Wurzelgemüse

Für 2 Personen brauchen wir:
350 g Kartoffeln, vorw. festkochend
250 g Möhren
1 El Butter
100 mlMilch
Salz
Pfeffer
Muskatnuss, frisch gerieben

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Lecker Kartoffel-Möhren-Stampf

Zubereitung

1. Kartoffeln und Möhren schälen und in grobe Stücke schneiden. Mit Salzwasser aufkochen lassen und zugedeckt 15-20 Min. bei mittlerer Hitze garen, bis die Kartoffeln weich sind. Abgießen und im heißen Topf kurz ausdämpfen lassen.

2. Butter und Milch zugeben und alles mit dem Kartoffelstampfer grob zerstampfen. Mit Salz, Pfeffer und frisch geriebener Muskatnuss abschmecken.

3. Und dann? Einfach genießen oder eventuell als Beilage noch ein Bockwürstchen oder nen Stückchen Fleisch dazu!