Ran an die Stange, Mädels und Jungs! -{Schluss mit den Ausreden!}

Vielleicht habe ich euer Interesse zum Polesport durch meine Liebesbekennung zum Poledance geweckt? Vielleicht wart ihr aber auch schon vorher daran interessiert, wisst aber nicht, ob es ein Poledance Studio in eurer Nähe gibt oder glaubt, dass ihr nicht für den Stangensport geeignet seid.
„Ich rutsche dann runter wie ein nasser Sack!“

Oder: „Wie sieht das denn aus? Ich an der Stange!? Dafür habe ich doch garnicht die Figur!“. Wie schon vorher gesagt: Aller Anfang ist leicht, jedoch muss man erstmal anfangen. 

  
Oft findet man irgendwelche Ausreden und traut sich Sachen nicht zu, meint ein Sport passt einfach nicht zu der Persönlichkeit. Ich habe genauso gedacht! Als ich das erste Mal (vor zwei Jahren auf einem Straßenfest) jemanden gesehen habe, der an der Stange sehr akrobatisch getanzt hat, habe ich auch nur gedacht: „Wow, sowas kann ich niemals – aber sieht ganz schön toll aus!“ 

Dann kam eins nach dem anderen und ich bin froh, dass es so gekommen ist. Ich habe eine Schnupperstunde gewonnen, bin mit einer Freundin hingegangen und war infiziert, verliebt, auf Wolke sieben. Und das nach 50 Minuten reinschnuppern! Ich wollte am liebsten direkt Starten, doch da gab es ein paar Probleme: ich war noch in der Ausbildung, hatte zu wenig Geld, der Schichtdienst erschien zu schwierig um es mit dem Sport zu vereinen. 
Als ich dann (ein Jahr später auf dem gleichen Straßenfest) ein 6-Wochen-Probeabo gewonnen habe und fertig mit meiner Ausbildung war habe ich den Schritt gewagt und mich für ein Jahr angemeldet (bisher habe ich es keinen Tag bereut).

  
Die Sache mit dem Anfangen – {Start to Poledance}
Bevor ihr euch für einen Kurs anmeldet, würde ich jedem raten an einer Schnupperstunde teilzunehmen. Wenn ihr euch dafür entschieden habt gibt es ein paar wichtige Punkte für den Anfang:

1. Wo gibt es ein Poledance-Studio in meiner Nähe?

Eine nach Alphabet sortierte Liste an Poledance-Studios findet ihr hier. Ihr könnt auch einfach eure Postleitzahl oben in das Suchfeld eingeben und ein Ort in eurer Nähe wird angezeigt. Ich habe das Glück, dass mein Studio quasi direkt um die Ecke bei mir liegt – 5 Minuten mit dem Rad und ich bin da. Einige bei uns aus dem Studio fahren teilweise 45 Minuten um trainieren zu können.

2. Was brauche ich für die erste Schnupperstunde?

Nicht viel ;). Das Wichtigste ist eigentlich eine kurze Hose/ ’ne richtige Hotpant! Meine Hose war erst viel zu lang und hat mich beim Ausführen der Übungen nur gestört – dann rutscht man wirklich die Stange runter wie ein nasser Sack. Also, keine Scheu! Man darf viel Haut zeigen, dadurch hat man dann nur besseren Halt. Für den Anfang reicht auch ein gut sitzendes Top, wer mag kann auch einen Sport-BH anziehen. 

Bei uns im Studio wird selten auf High Heels getanzt, woanders ist es vielleicht anders. Ich würde am Anfang Söckchen mitnehmen, die man bis zum Mittelfuß runterkrempeln kann, sodass der Fußspann freilieft (ganz nach dem Motto: Mehr Haut – Mehr Halt!)

3. Gibt es ein paar Tipps die man bei der ersten Stunde beachten kann?

Ja, so ein paar Sachen sind schon hilfreich! Cremt euch an dem Tag der Schnupperstunde nicht ein – Sonst ist das Rutschen das größte Problem, was ihr haben werdet.

Bringt Spaß mit und wenn ihr euch schämt wegen eurer Figur oder wenn ihr meint dass ihr nicht genug Kraft und Flexibilität mitbringt, kann ich euch beruhigen! Poledance ist für jeden geeignet – egal welche Figur! Außerdem formt man seinen Körper klasse durch den Sport. Der Rest kommt mit dem Training.

  

Na, wer von euch hat Lust reinzuschnuppern?

Solltest du Interesse an einer Schnupperstunde bekommen haben und in der Nähe von Dortmund, Essen oder Münster wohnen, dann schau doch mal im Tanzstudio VI-Dance rein. Mit dem Code: „Sina´s Poledanceblog“ bekommst du die Schnupperstunde dann sogar kostenlos und sparst dir somit 15,00€. Anmelden zur Schnupperstunde kannst du dich unter kontakt@vi-dance.de. Ich wünsche euch viel Vergnügen!

Dieser Post entstand in Kooperation mit dem Tanzstudio Vi-Dance

Bilderquellen: Tanzstudio Vi-Dance

4 Gründe warum es sich lohnt an der Stange zu tanzen

Heute möchte ich euch meine neue Leidenschaft – meine neue große Liebe vorstellen. Eine Liebe für die man einige Schmerzen in Kauf nimmt. Über die oft negativ geredet wird und das völlig zu unrecht.    Ich spreche von Poledance – eine Sportart, der immer mehr Zuwachs hier in Deutschland findet. Die Poledance-Tanzstudios schießen geradezu aus dem Boden – immer mehr Frauen (aber auch Männer) finden gefallenen an dieser fordernden Sportart.

„Was machst du? Du willst dir wohl was dazu verdienen?!“

Oft stoße ich in meinem Bekanntenkreis auf große Augen, wenn ich erzähle, dass ich seit neustem Poledance als Sport entdeckt habe. „Da freut sich dein Freund bestimmt!?“, „Uhh – Du willst dir wohl Geld dazuverdienen!“, „Na, tanzt du schon wieder auf den Tischen?“ – ein paar der Reaktionen, die nicht wirklich mit dem zu tun haben, was ich in Wirklichkeit tue.

Viele Leute verbinden Poledance mit der Rotlichtszene – Strip-Tease – Pornographie. Dies entspricht leider nicht ganz der Wirklichkei, und Nein! Ein bisschen um die Stange drehen machen wir auch nicht!

Poledance ist Tanz, Akrobatik, Kraftsport und Kunst in einem. Ja, wir haben ziemlich kurze Klamotten an. Doch das hat Sinn und Zweck: Wir brauchen die Haut um an der Stange zu haften – um Halt zu haben, ansonsten würden wir wie nasse Säcke zu Boden rutschen. Und nein, wir ziehen uns nicht aus. Ja, auch sexy Bewegungen gehören zum Poledance – das ist eine Form von Kunst. Und sexy bedeutet ja nicht gleich erotisch.  

  
Warum mache ich Poledance?

Nach einer Schnupperstunde (davor wusste ich auch nicht ganz, was das Ganze soll) war schnell für mich klar. Wenn ich ein richtiges Einkommen habe, möchte ich diesen Sport machen.

5 Gründe, warum ich ich diesen Sport zu 100% liebe:

1. Jede Stunde ist ein wahres Ganzkörpertraining – jeder Muskel wird genutzt und trainiert. Körperspannung ist hier das Stichwort. Am Anfang bedeutete das für mich im Anschluss an das Training den Muskelkater meines Lebens zu haben. Mittlerweile ist es nicht mehr so schlimm.

2. Die Wahrnehmung des eigenen Körpers wird gefördert. Man bringt den Körper an seine Grenzen und lernt ihn dadurch neu kennen. Das erste Mal über Kopf an der Stange zu hängen kostet einiges an Überwindung – doch danach kommt man mit mehr Selbstbewusstsein aus der Übung hinaus.
Auch die Flexibilität wird gefördert – Dehnen ist das A und O! Je beweglicher man ist, desto besser kann man auch die Choreographie ausführen.

3. Aller Anfang ist leicht. Schnell stellen sich die erste Erfolgserlebnisse ein. Selbst der einfachste Spin (eine Drehung) um die Stange macht einen zu Beginn selig – irgendwann will man mehr und ist wirklich angefixt! Poledance ist meine Droge. Nach jedem Training fahre ich mit einem breiten Grinsen über dem Gesicht, vollgepumpt mit Endorphinen nach Hause und weiß – ich hab mich für den richtigen Sport entschieden.

4. Poledance ist harter Sport und nichts für Memmen. Am Anfang kann es doch schonmal ziemlich unbequem an der Stange werden. Das Haften an der Stange tut weh weil die Haut gespannt wird – bzw. man sich an die Stange klemmt. Es kann zu leichten Verbrennungen an der Haut kommen und blaue Flecken an den Beinen sind absolut keine Seltenheit. Aber es lohnt sich – die Haut wird abgehärtet und irgendwann tut es nicht mehr so weh – da geht der Spaß dann erst richtig los :)! Außerdem merkt man nicht nur am Muskelkater, dass man was getan hat, sondern sieht es auch an den Hämatomen.   

Was haltet ihr von Poledance? Oder tanzt ihr vielleicht selber sogar an der Stange?

Die Fotos sind im Tanzstudio VI-Dance aufgenommen worden. Vielen Dank dafür 🙂