Spekulatius-Käsekuchen – {Ein after-christmas Spektakel}

Nachdem pünktlich zu Weihnachten die Degustabox in mein Haus geflattert ist, hatte ich wenig Zeit um überhaupt einmal rein zu gucken, was für Leckereien auf mich warten. Die Weihnachtszeit war leider schnell vorbei, dann musste ich arbeiten um den Jahreswechsel und schon war Neujahr.

Für alle die die noch nicht von der Lebensmittel-Überraschungsbox gehört haben, gibt es aktuell 7€ Rabatt auf die erste Degustabox! Probiert es aus und freut euch Monat für Monat über interessante Produkte. Außerdem ist der Wert der Box immer höher, als ihr für die Box zahlt. Ihr spart also quasi auch noch Geld ;).

Berlin-Schlemmerei

Am 02. Januar ging es dann für mich nach Berlin: schlemmen mit meinem Liebsten. An drei Tagen haben wir uns durch die beste Kulinarik von Berlin-Mitte geschlemmt! Von mediterran-persischem Abendessen über den Dächern von Berlin, über einem elegant-minimalistischen Lunch in einem modernen Sternerestaurant, hin zu einem vegetarischen, angesagten Essen in einem Hinterhofrestaurant. Dazu noch die vielen kleinen Cafés, die uns mit Kuchen, Frühstück und Tee verwöhnt haben.

Berlin hat sich echt gelohnt. Demnächst könnt ihr hier noch mehr über unseren kulinarischen Ausflug lesen und euch Tipps abholen, die ihr nicht verpassen solltet, wenn ihr in Berlin seid!

Jetzt aber zurück zum Wesentlichen… nachdem ich also zeitlich ziemlich eingebunden war, habe ich es wieder mal erst spät geschafft mich meiner Degustabox zu widmen. Als ich reingeschaut habe, war mir direkt klar, was ich zaubern wollte:

Spekulatius-Käsekuchen

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Zutaten für den Spekulatius-Mürbeteig

200g Weizenmehl
100g Spekulatius (ich habe die glutenfreien aus der Degustabox von Schär verwendet)
1 TL Backpulver
125g Butter
60g Rohrrohrzucker
1 Ei

Zutaten für die Füllung

2 EL Vanillepuddingpulver
50g Butter
125g Zucker
4 Eier
500g Magerquark

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Zubereitung

Zunächst die Spekulatius in einer Tüte verschließen und mit einer Küchenrolle zerkleinern. Das Spekulatiuspulver mit dem MEhl, dem Backpulver, der noch kühlen Butter, dem Rohrrohrzucker und dem Ei zu einem Mürbeteig verkneten. Diesen in eine gefettete Backform geben, ausbreiten und den Rand ca. 2cm möglichst gleich hochziehen.

Im Anschluss die Zutaten für die Füllung vermengen. Wichtig ist, dass ihr weiche Butter verwendet. Dafür ggf. die Butter kurz in der Mikrowelle weich werden lassen. Die Füllung auf den Boden geben und für 60 Minuten bei 180° C im Ofen backen lassen. Nach dem Backen den Ofen aus machen und den Kuchen noch eine viertel Stunde bei offener Ofentür auskühlen lassen. (Dann fällt der Kuchen nicht so in sich zusammen)

Mit z.B. Himbeeren oder Puderzucker zieren und genießen!

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Ich hoffe euch gefällt das Rezept und ihr liebt Spekulatius so wie ich. Wenn ihr kein Spekulatius mögen solltet, habe ich hier den gleichen Käsekuchen ohne Spekulatiusboden für euch.

Was meint ihr: Spekulatius nach Weihnachten yes or no?

P.S. Vielen Dank an das Degustabox-Team, die mir die Box zum Testen zur Verfügung gestellt haben.

Kürbisliebe – {Degustabox im September}

Ich weiß nicht wie es euch geht, aber ich bin verliebt. Nachdem es sich mit meiner großen Liebe Süßkartoffel auskartoffelt hat, habe ich jetzt eine neue Liebe, die ich am liebsten jeden Tag auf meinem Teller hätte.

Es geht um Kürbisse 🙂

Die letzten Wochen hatte ich fast zu jeder Zeit einen kleinen bis großen Hokkaido-Kürbis bei mir rumliegen, der nicht all zu lange warten musste, bis er in meinen Speiseplan eingebaut wurde.

Heute möchte ich ein leckeres Rezept mit euch teilen 🙂

Kürbis-Apfel-Flammkuchen

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Knuspriger Vegetarischer Kürbis-Flammkuchen

Zutaten (für einen Flammkuchen):

2 EL Öl (ich habe das Rapsöl von der Teutoburger Ölmühle aus der Degustabox verwendet)
125ml Wasser
1 Prise Salz
250g Mehl

Für den Belag:
150g Hokkaido-Kürbis
1 Zwiebel
1/2 Apfel
1/2 Becher Schmand
1/2 Rolle Ziegenfrischkäse
wer mag Schnittlauch
(für Nicht-Vegetarier: Speckwürfel nach Belieben)
Salz
Pfeffer

Zubereitung:

Zunächst bereitet ihr den Flammkuchenteig zu. Dafür das Mehl mit Salz, Wasser und Öl vermengen und zu einem Teig verkneten. Auf einer bemehlten Arbeitsfläche (am besten direkt auf dem Backpapier!) dünn ausrollen. Den Teig auf ein Backblech geben und mit dem Schmand bestreichen. Salz und Pfeffer jetzt schon drüber geben.

Für den Belag, Hokkaido in feine Scheiben schälen (mit dem Schälmesser) oder kleine Stücke schneiden, Zwiebel kleinschneiden, Apfel in feine Scheiben schneiden, Ziegenfrischkäse kleinbröseln/schneiden. Die Zutaten auf den Teig geben, den Ziegenfrischkäse zuletzt. Erneut Salz und Pfeffer drüber geben.

Auch Kräuter jeglicher Art schmecken auf dem Flammkuchen köstlich!

Für 20 Minuten bei 250 Grad in den vorgeheizten Backofen.

Wer mag kann vor dem Servieren noch Schnittlauchröllchen drüberstreuen 🙂

Guten Appetit

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Die Nicht- Vegetarier- Variante 🙂

Ein tolles Wochenende mit reichlich Genussmomenten wünsche ich euch! Bei mir steht dieses Wochenende das Münsteraner Oktoberfest an! Und bei euch so? 🙂

eure Sina

P.S. Vielen Dank an das Team von der Degustabox, die mir die Box zum Testen zur Verfügung gestellt haben! 

Vegetarische Gemüsequiche mit Dinkel-Hirse-Boden

Was kann es besseres geben, als einen schönen warmen Sommertag bei einem leckeren Abendessen mit der Familie auf der Terasse ausklingen zu lassen? Mir fällt da nicht ganz so viel ein!

Nachdem ich gestern den ganzen Tag mit meinem Liebsten in Münster unterwegs gewesen bin – Eisessen in unserer Lieblingseisdiele Raphaels inklusive – haben wir in seinem neuen Kochbuch von Krautkopf rumgeblättert und nach einer Rezeptidee Ausschau gehalten.

Bei so vielen tollen Rezepten war es garnicht so leicht sich zu entscheiden! Und doch ist es die gesund-leckere Gemüsequiche geworden. Ein bisschen abgewandelt möchte ich das Rezept gerne mit euch teilen!

Vegetarische Gemüsequiche

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Zutaten

Für den Teig brauchen wir:
150g Dinkelmehl
50g gemahlene Braunhirse (ich hab die von Urkorn aus der Degustabox verwendet)
1 TL Meersalz
1 Ei

Für die Füllung:
1 Zucchini
2 Möhren
1 Süßkartoffel
1 Fleischtomate
Salz,Pfeffer

Für den Guß:
1 Becher saure Sahne
1 Ei
3 Frühlingszwiebeln
Petersilie
Salz, Muskatnuss

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Zubereitung

Als Erstes könnt ihr den Teig vorbereiten in dem ihr das Dinkelmehl mit der Hirse und dem Ei gut verknetet. Vergesst nicht Salz für den Geschmack dazuzugeben. Sobald der Teig eine Masse ist, zu einer Kugel rollen und in Klarsichtfolie für mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank.

Jetzt haben wir ein wenig Zeit um das Gemüse vorzubereiten. Dafür Möhren und die Süßkartoffel schälen und anschließend in feine Streifen hobeln (dafür eignet sich auch ein guter Sparschäler). Die Zucchini ebenfalls in Streifen schneiden. Mit der Fleischtomate machen wir es ähnlich: waschen und dann in feine Scheiben schneiden. Das Gemüse nun gut würzen.

Der Guß ist ziemlich schnell zusammengerührt. Saure Sahne mit dem Ei gut verrühren und mit Muskat und Salz würzen. Frühlingszwiebeln und Petersilie klein schneiden, mit unterrühren.

Jetzt kommen wir zum Finale! Den Boden geben wir bestenfalls in eine Tarteform (ca. 26cm), drücken ihn am Boden fest und ziehen den Rand gleichmäßig hoch. Mit einer Gabel Löcher in den Boden stechen, einen Klecks von dem Guß darauf verteilen. Anschließend das Gemüse abwechselnd kreisförmig von außen nach innen schichten. Den Guß-Rest drüber verteilen.

Für 50 Minuten auf unterster Schiene bei 200° C abbacken.

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Der Inhalt der Degustabox Juli (das Zweite von links in der obersten Reihe ist die Braunhirse 😉

Besonderes Augenmerk möchte ich bei diesem Rezept auf die gemahlene Hirse aus dem österreichischen Unternehmen legen, die diesen Monat in der Degustabox war.

Die BIO Braunhirse von Urkornhof kostet im Laden 6,48€, wobei Braunhirse als eine der mineralstoffreichsten Getreidesorten gilt. Reichlich Magnesium, Eisen und Phosphor ist da drin, welches unser Körper für den Erhalt von Knochensubstanz, Haaren, Nägel und Zähne benötigt.

In der Quiche hat sie wunderbar mit dem Dinkel harmoniert, so das wir einen wohlschmeckenden knusprig-mürben Boden erhalten haben.

Für alle die sich Fragen, was denn überhaupt die Degustabox ist gibt es hier weiter Infos :).

Und jetzt erstmal – nachbacken und selber überzeugen!

Zuccini-Minze-Salat mit Tofu und Erdbeeren

Für alle, die sich jeden Tag aufs Neue vornehmen mehr Gemüse und mehr selbstgemachte Salate zu essen – für die habe ich heute das Sommer-Salat-Rezept schlechthin!

Zuccini-Minze-Salat mit Tofu und Erdbeeren

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Momentan mein aller-aller-Lieblingsessen ist wohl dieser zauberhafte Salat, den ich vor kurzem mit meinem Freund zusammengeschnibbelt habe! Wenn ihr also noch einen Salat fürs Grillen oder als Mitbringsel für ein Partybuffet sucht, seid ihr hier 100% goldrichtig!

Zutaten (reicht für ungefähr 3 Portionen) :

  • 1 Zuccini
  • 300g Erdbeeren
  • 175g Geräucherter Tofu
  • ein paar Blätter Minze
  • nochmal ein paar Blätter Minze
  • 100g Naturjoghurt
  • 2 El Rapsöl
  • etwas Salz

Zubereitung

  1. Die Zuccini waschen und mit einem Schäler oder Hobel in feine platte Streifen schneiden. Dann die Erdbeeren ebenfalls waschen, den Strunk entfernen und in Scheibchen schneiden. Minze waschen und klein hacken. Dann die drei Zutaten in eine schöne Salatschüssel geben.
  2. Den Tofu kleinschneiden und in einer Pfanne kurz anbraten. 
  3. Für das Dressing: Minze, Joghurt, Öl und eine Prise Salz in einen Mixer/Blender geben und kurz vermischen.
  4. Das Dressing über den Salat geben und alles gut vermengen, dann in kleinen Schalen den Salat anrichten und den Tofu darüber geben.
  5. Bon Appetit🍹🍓!

Und jetzt ab in die Sonne, den Park, Balkonien, an den See, an den Strand, in den Picknickkorb, auf die nächste Party! Viel Spaß dabei 😙😚



Wintergrillen – {Der perfekte Nudelsalat}

Mittlerweile sind viele Grenzen bezüglich jahreszeittypischen Essens aufgehoben. Die Eisdielen haben das ganze Jahr offen und das Geschäft boomt trotzdem. Genauso ist es mit dem Grillen. Früher würde im Sommer gegrillt und das angrillen würde groß gefeiert. Jetzt grillt man nicht mehr selten auch im Winter! Vielleicht wird nicht immer draußen gegessen – ein bisschen Sommerfeeling ist trotzdem dabei. Ich finde es echt super, dass es sich immer weiter in die Richtung „Egal-welche-Jahreszeit-wir-haben!“ entwickelt. Dadurch ist der Winter ein bisschen weniger kalt und eisig für mich.

Passend dazu habe ich für euch hier ein tolles – eigentlich sommerliches – Rezept für einen Nudelsalat:

Fruchtig leichter Nudelsalat

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Zutaten

200g Hörnchen-Nudeln
100g Butterkäse
200g Fleischwurst
200g TK-Erbsen
100g Vollmilch-Yoghurt
100g Miracle Whip
1 kleine Dose Mandarinen
3 El Mandarinen-Sud
6 EL Gewürzgurken-Sud

Zubereitung

Zunächst müsst ihr die Nudeln kochen und danach unter kaltem Wasser abschrecken. Die kalten Erbsen drunter mischen und erstmal stehen lassen.
Weiter könnt ihr den Käse und die Wurst in ca. 1cm x 1cm große Stücke schneiden und dann unter die Nudeln mischen. Den Joghurt und die Mayo untermischen. Dann die Mandarinen vorsichtig unterheben und alles gutvermischen. Mandarinen- und Gewürzgurken-Sud dazugeben und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

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Perfekt schmeckt der Salat, wenn ihr ihn mindestens einen halben Tag im Kühlschrank durchziehen lasst.

Schmeckt super als Beilage zu Fleisch und Wurst, kann aber auch als Hauptgericht serviert werden.

Was haltet ihr von Wintergrillen? Top oder Flop